Bild des Monats

Helmut Benz - Mai 2019 (1/2)
  Foto: Nikon D600, Brennweite 92mm (KB), f/6,3, 1/400sec., ISO 100
  Die Aufnahme entstand im Mannheimer Herzogenriedpark. Die Tulpensaison ging schon langsam dem Ende entgegen, wie man an der relativ weit geöffneten Blüte erkennen kann. Für mich war dies ein Grund mehr, das Motiv auch von unten abzulichten. Um zusätzliche Spannung zu erzeugen, lies ich den Tulpenstengel von links ins Bild reinlaufen. Damit die Farben schnell in die Unschärfe übergehen, habe ich den Schärfepunkt auf den Blütenansatz gelegt und mit großer Blendenöffnung fotografiert. Das flächige Grün im Hintergrund bildet zusätzlich eine schöne komplementäre Farbigkeit zur gelbroten Blüte. Aufgrund des starken Sonnenlichtes habe ich das Hauptmotiv durch eine leichte Pluskorrektur aufgehellt, was zu einem Ausbleichen des Himmels führte, den ich dadurch gut als negativen Raum zur Farbigkeit der Tulpe nutzen konnte.
  Den idealen Schnitt fand ich im quadratischen Format, dem ich aufgrund der hellen Flächenanteile noch einen dünnen schwarzen Rahmen mit zusätzlichem weißen Rand spendierte. Willi Faßbender - Mai 2019 (2/2)
  Skyline Frankfurt/Main
  Foto: Nikon Z6, Brennweite 54mm (KB), f/8,0; 8,0sec.,  ISO 200
  Das Foto wurde im April dieses Jahres gegen 21 Uhr auf der Deutschherrnbrücke (Eisenbahnbrücke mit Gehweg) in Frankfurt am Main aufgenommen. Die Herausforderung lag darin, den richtigen Augenblick zu erwischen. Zum einen,  was die Lichtverhältnisse betraf, zum anderen war noch auf einen ruhigen Wasserspiegel zu warten (reger Schiffsverkehr) und dann galt es noch, einen Zeitpunkt zwischen 2 Zügen und ohne Fußgängerverkehr wegen der Erschütterungen zu treffen. Hier war Geduld angesagt, trotz leichten Nieselregens.
  Die beiden Uferlinien geben dem Bild eine schöne Tiefe bis zum hellblauen Wolkenband, die leicht verwischten und bunten Spiegelungen der Hochhäuser erzeugen eine interessante Farbstimmung. 
  Als Kontrapunkt zur Skyline kommt der Turm auf der linken Seite als Einzelgebäude mit seinem rötlichen Farbspiele gut zur Geltung. Heiko Schiebeling - April 2019
  Der durchdrehende Turm
  Panasonic DMC-FZ1000 , 34mm (KB),  f/8,0, 2,0sec, ISO125
  Filter ND1000 + ND8, Gimbalstativkopf
  Unser Fotowalk zum Thema Zoom- und Schwenkfotografie beim Ludwigshafener Lichterzauber 2018 hatte mich auf die Idee gebracht, auch einmal Rotationseffekte auszuprobieren. Lange hatte ich mich mit dem Thema beschäftigt. Ein Kommentar im Vorfeld des Drittligaaufstiegs, in dem es darum ging, dass die Fans beim Sieg am Mannheimer Wasserturm feiern wollen „bis der Turm wackelt“ war dann der letzte Anstoß das Ganze in die Tat umzusetzen. Schließlich ist auch das Thema „Bewegt“ gerade im Club aktuell. Den Turm fotografisch zum Wackeln zu bringen, war mit den Kenntnissen aus dem Walk weniger eine fotografische als eine technische Herausforderung in Bezug auf die passende Positionierung der Kamera auf dem Gimbalstativkopf. 
  Nach einigen Versuchen hatte ich dann dieses Bild mit dem Rotationseffekt im Kasten. In der Bearbeitung waren vom Motiv ablenkende Bereiche noch durch die Vignettierung auszublenden.
  Bei den wie Kreise wirkenden Licht- und Schattenspuren lag der Titel "der durchdrehende Turm" nahe. Walter Anstett - März 2019
  Haus im Quadrat
  Ende Dez.2017 ging ich bei Bobenheim-Roxheim auf der Silbersee Halbinsel am Hofgut Scharrau spazieren. Vom Uferbereich aus sah ich, dass das Haupthaus genau zwischen zwei Birkenbäumen, einem am Boden liegenden Brett und  einem in den Birkenästen liegendem Stock zu sehen war. Dieses Motiv fand ich interessant und ein Foto wert. Mit dem quadratischen Bildformat wollte ich auf das Hauptmotiv „Haus im Quadrat“ hinweisen. Interessant fand ich auch den Vordergrund mit seinem Wurzelwerk und die Baumstruktur vor dem weich modellierten Himmel.
  Das dezenten Farbenspiel von Braun-, Grün- und Blautönen erzeugt eine gedämpfte Farbstimmung mit weichem Licht, wie man sie an schneelosen Wintertagen bei leicht bewölktem Himmel  immer wieder einmal antrifft. Ralf Schmitt - Februar 2019
  Modell: DM-ON   Fotograf: Ralf Schmitt
  Daten zum Foto: D800  85mm  f8  1/160 sec.
  Das Foto entstand im Fotostudio Stileben im Rahmen eines Workshops. Dabei wurden mit mittels Goboprojektionen die Schatten auf das Gesicht des Models projiziert.
  Gobos sind Masken welche benutzt werden um Licht- und Schatteneffekte zu erzeugen. Normalerweise werden die aus Metall oder Glas bestehenden Masken in den Strahlengang einer Lampe gesetzt, in der Fotografie nennt man aber z.B. auch einen Karton in welchen Formen geschnitten sind und der vor eine Lampe gehalten werden kann Gobo. (kabor.de) Thomas Maier - Januar 2019
  Sony ILCE 6000, 82mm (KB), f/4,5, 1/160 sec., ISO 160
  Das Foto ist Anfang Oktober 2018 um 20:15 Uhr an der westlichen Nordseeküste auf der Insel Texel (Holland) entstanden.
  Bei einem abendlichen Strandspaziergang wurden vom Fotografen neben der Fotografie des Sonnen-untergangs auch einige Bildexperimente durchgeführt.
  In einem nahe liegenden Schilfgelände in Meeresnähe zeigte sich ihm dieses Motiv. Die Sonne war kurz zuvor untergegangen, daher konnte er das vorhandene Restlicht nutzen, um das Schilf gegen den Abendhimmel zu fotografieren. Das dabei entstandene Foto ist sehr kontrastreich und zeigt in der Ferne eine schöne, weiche Farbstimmung.
  Die Schilfrohre bilden ein interessantes Linienmuster, das sich in der Schärfe/Unschärfe abwechselt und dadurch dem Bild eine zusätzliche Tiefenwirkung verleiht. Die vertikalen und leicht schrägen Linien werden mit einen horizontalen Streifenmuster aus leuchtenden Wolken und einem gerade noch blauen Himmel hinterlegt und ziehen den Blick vom Vordergrund in die Ferne. Walter Anstett - Dezember 2018
  Bildaten:  1/200 Bel.zeit, 28 mm Brennweite, 7,1 Blende, 200 ISO 
  Das Bild habe ich an einem Vormittag im Oktober 2014 in Norditalien, am Molvenosee gemacht. 
  Leider hatte nur meine "Immerdabei" Kamera dabei, eine Nikon Coolpix P 7700. Diese Kamera hat einen 1,7 Zoll Sensor. Das Objektiv hat eine Lichtstärke von 2,0 bis 4,0 und eine Brennweite von 28 bis 200 entspr. KB. 
  Es ist eine Aufnahme im  JPEG Format. Die im Vordergrund liegenden Steine habe ich per Bildbearbeitung etwas deutlicher dargestellt, also den Kontrast etwas verstärkt und etwas abgedunkelt. 
  Das Fotografieren macht mir dann besonders viel Spaß, wenn ich mich mit einem Motiv so lange beschäftigen kann bis ich der Meinug bin, dass mir ein gutes Bild gelungen ist. 
  " Jedes Bild ist nur so gut wie der Blick des Fotografen." Dies sagte mal der bekannte Stern Fotograf Robert Lebeck. Ratimir Steffl - November 2018
  Bei diesem „Scherenschnitt“-Foto denkt man unwillkürlich an eine Person die auf ein Kreuz oder ein Schwert blickt als Symbole für Religion oder Mystik. Tatsächlich ist das Bild als Gegenlichtaufnahme auf einer Geburtstagsfeier in einem Saal mit einem großen Fenster entstanden. Das „Kreuz“ auf der rechten Seite ist eine Halterung eines Windschutzes aus Glas.
  Das Foto, das trotz seiner harten Kontraste noch feine Strukturen aufzeigt (Brille und Haare am Hinterkopf) ist keine Fotomontage. Es wurde mit PS-Elements bearbeitet, indem es bereinigt und mit einer weißen Ebene versehen wurde. David Williams - Oktober 2018
  Ruhe am Morgen unter einem lila glühenden Himmel über Ladenburg am Neckar, kurz vor Sonnenaufgang an einem Herbsttag.
  Aufgenommen von dem Fahrradweg an der Eisenbahnbrücke zwischen Neckarhausen und Ladenburg auf der südlichen Seite, Blickrichtung nach Osten mit der Bergstraße am Horizont, gegen halb sieben Morgens Anfang September, ohne Blitz oder Stativ, aber auf der Brüstung abgestützt, mit einem Canon PowerShot S2 IS, Belichtungszeit 1/50 Sec., Panorama aus drei Bildern (im Querformat) mit Microsoft Image Composite Editor zusammengesetzt. Ralf Schmitt - Oktober 2018
  Das Bild entstand in Heidelberg und ist eine Mehrfachbelichtung die in der Kamera erstellt wurde. Hierzu wurde Architektur und Natur vereint. Es entsteht eine photographische Symbiose zwischen Natur und Architektur. Inneneinsichten wurden mit Außenansichten kombiniert, dabei werden Grenzen verwischt. Nikon D800; Objektiv 50mm 1.4; 1/400 Blende 4,5. Hans-Peter R. - August 2018
  Canon EOS 6D Mark II, 70mm, f/11, 1/400s, ISO 200
  Auf dem Bild sieht man eine Überlandleitung außerhalb der Umspannanlage an der L522 bei Lambsheim am 3. März 2018 um die Mittagszeit. Die leichte Schneebedeckung an diesem leicht nebeligen Tag zeigt den Ausklang des Winters.
  Der scheinbar an den Rand gedrängte blattlose  Baum  links im Bild steht hier im starken  Kontrast zu dem alles überragenden Strommast rechts daneben. Man gewinnt den Eindruck, dass sich die Technik hier in Form von Stromleitungsmasten über die Natur erhebt und diese an den Rand bzw. auf den Boden drückt.
  Die filigrane unregelmäßige Verästelung des Baumes als schönes Spiel der Natur steht hier im Gegensatz zu der nüchternen zweckgebundenen Gitterkonstruktion der Masten. Die Richtung Boden  durchhängenden Stromleitungen dazwischen haben fast etwas bedrohliches, was durch eine diesige Wetterlage und dem leicht schneebedeckten Boden mit  durchbrechenden Ackerschollen verstärkt wird. Die im Hintergrund sich fortführende Stromtrasse  überragt auch hier die vom linken- bis rechten  Bildrand sich ziehenden Baumreihen und lässt diese wie Buschwerk wirken, bis sie im Nebel verschwindet.
  Obwohl dreiviertel  der Bildbreite von den Stromleitungen und Masten eingenommen wird, zieht  der einsame Baum als stille Schönheit in dieser Jahreszeit die Blicke des Betrachters an. Das Erwachen der kommenden Vegetation in Form von Knospen und Blattwerk wird diesen Eindruck verstärken und den Baum erstrahlen lassen, während der Mast bleibt wie er sich darstellt, nämlich als störendes Gerippe in der Landschaft. Roswitha Flury - Juli 2018
  Sony α37 mit Zoomobjektiv (18-135 mm) 
  Die drei Fotografien bilden scheinbar unwichtige, normalerweise nicht beachtete Gegenstände in meiner Umgebung ab. Mich faszinierte an den Motiven, dass sie -losgelöst aus ihrem alltäglichen, zweckgebundenen Zusammenhang- eine ganz eigene Ästhetik haben. Deshalb greife ich bei solchen Motiven grundsätzlich nicht in die vorgefundene Anordnung ein. 
  Links ein Eisenpfosten in der Umzäunung eines Fabrikgeländes, der auf eigenwillige Art rostete. Das Foto entstand im Sommer 2017 in Sandhausen. Mir gefällt die Struktur, die der Rost hier bildete. (105mm, F/8, 1/200 sec, ISO 1000)
  Rechts oben der Boden des Kneippbeckens im Herzogenriedpark in Mannheim im Winter 2015.  Die pflanzlichen Überbleibsel aus dem letzten Herbst auf dem regennassen Untergrund spiegeln die stille, etwas trostlose Jahreszeit wider. (120mm, F/8, 1/200 sec, ISO 160) 
  Das Foto darunter entstand im Sommer 2017 im Wieslocher Feldbahnmuseum. Es ist geprägt von dem Zusammenspiel des grafischen Musters der Gummimatte mit den sich ihren Weg bahnenden Pflänzchen.  (35mm, F/7.1, 1/80 Sec, ISO 400). Helmut_Benz - Juni 2018
  Die Aufnahme entstand im Februar 2018 in Rotterdam.  Ich besuchte im Rahmen der dortigen Kunstmesse eine Ausstellung im Fotomuseum an der Wilhelminakade. Als ich diese gegen 18:00 Uhr verließ, sah ich über mir eine bedrohliche dunkle Wolkendecke. Ich ging schnell zum Wasser, um mit diesem imposanten Hintergrund noch ein paar Aufnahmen von der Hochhäusern am Wilhelminapier zu machen, als die Sonne für kurze Zeit die Wolkendecke durchbrach und die Skyline in ein wunderbares warmes Licht tauchte. Es war ein optimaler Moment, den man sich als Fotograf immer wünscht, aber selten geschenkt bekommt. Die Aufnahme war schnell gemacht, Nachbearbeitung kaum nötig. Leichte Erhöhung der Kontraste und Nachschärfung, das war’s. Die optische Wirkung wurde durch einen 16 x 9 Bildschnitt verstärkt. Die technischen Daten: 1/160Sek., f/10, ISO 200, 75 mm. Margit Klaus - Mai 2018
  Nikon D750, 105 mm, f/14, 1/60 sec., ISO 100
  Die Aufnahme entstand während unseres Tagesausfluges zur Festungsanlage in Germersheim. Wenn man direkt durch das Weißenburger Tor läuft, entdeckt man diesen  Brunnen auf dem großen Platz.  Durch den Regen in der Nacht, hatte sich eine kleine Pfütze gebildet, die Spiegelung darin fiel mir sofort auf. Um diese zur Geltung zu bringen, stand ich ca. in Augenhöhe davor.  Um den Kontrast anzuheben wurde bei der Nachbearbeitung ein   Raw-Konverter und Photoshop CC eingesetzt. 
  Der Bildausschnitt ist so gewählt, dass sich die beiden Hauptelemente im oberen Drittel befinden und sich dadurch ein schöner Vordergrund ergibt. Zu sehen sind zwei Ovale, eins aus Metall uns eins als Wasserpfütze, die leicht zueinander geneigt sind und in denen sich in unterschiedlichem Kontrast die Fenster im dahinter liegenden Gebäude spiegeln. Der Schärfepunkt liegt auf der Kante der Metallscheibe, von dort aus breiten sich die vertikalen Strukturen in Wellenform zu den Bildrändern aus. Ralf Schmitt, April 2018
  Fotograf: Ralf Schmitt, Nikon D800, 150 mm, f/5, 1/1000 sec., ISO 100
  Zu der Aufnahme des Bildes wurde ich bei dem Besuch der Retrospektive von Harry Callahan in den Deichtorhallen inspiriert. Harry Callahan (1912-1999) gilt als einer der innovativsten und einflussreichsten Fotografen der amerikanischen Fotografie Geschichte des 20. Jahrhunderts. Als einer der Ersten überwand Harry Callahan die vorherrschende Ästhetik des Realismus.
  Strukturen, Formen, Licht und Schatten. Fotografien müssen nicht immer ein Gesicht, Spektakel und Komplexität beinhalten. Nein, auch das simple Spiel mit Kontrasten kann enorme Wirkung entfalten. Bei dem Bild ist der Inhalt auf ein Minimum von Linien reduziert.
  Vielleicht sollte, wie bei dem Bild, auch einmal überdacht werden, muss ich heute mit 1000 Bildern von einem Fotostreifzug zurückkommen und anschließend nach dem Aussortieren immer noch 500 Bilder übrighaben. Ist ein gutes, ein sehr gutes Bild überhaupt dabei? Erinnere ich mich nach Jahren an eines der Bilder dieser Aufnahmeserie? Hier möchte ich noch einmal das Zitat von Ansel Adams anführen: „ Zwölf gute Fotos in einem Jahr sind eine gute Ausbeute“.
  An das Bild mit den Linien erinnere ich mich auch heute noch genau. Es entstand 2013 im Hamburger Hafen und zeigt Taue des dreimastigen stählernen Frachtsegelschiffes Rickmer Rickmers aus dem 19. Jahrhundert, das heute als Museumschiff dient. Günther Romey, März 2018
  Canon EOS 7D, 50 mm (KB), f/8, 1/200 sec., ISO 100
  Das Foto zeigt eine Studioaufnahme eines knapp 1-jährigen Jungen als Schwarz/Weiß-Portrait im highkey-look.
  Als Hintergrund diente ein weißer Stoff, der Abstand zum „Fotomodel“ war groß gewählt, damit er nicht mehr im Schärfebereich lag. Die Belichtung erfolgte durch ein Studioblitzgerät und einem seitlichen entkoppelten normalen Blitz, der auf einem Stativ befestigt war. Beide wurden durch die Kamera per Funksignal ausgelöst.
  Das Portrait ist sehr eng geschnitten, der Kopf befindet sich im Zentrum, der Blick geht direkt in die Kamera, die Schultern sind gerade noch angedeutet.
  Dies alles trägt zu einer sehr intensiven Bildwirkung bei.
  Durch die Lichtführung und die dadurch entstandenen weichen Schatten, vor allem in der unteren Gesichtshälfte, wirkt das Portrait sehr plastisch. Die staunenden Augen befinden sich direkt in der Bildmitte und bilden mit dem leicht geöffneten Mund ein gedachtes Dreieck, das sich in den Schulterpartien wiederholt. Schön sind auch die sich spiegelnden Blitzlichter in den runden dunklen Knopfaugen. Die abschließende Bildbearbeitung erfolgte mit Photoshop.
  Ernst Weiß,  Februar 2018
  Canon EOS 5 Mark III,  40 mm(KB), f/14, 1/60 sec., ISO 400
  Das Bild entstand für die PIGP Fotoaufgabe „Perspektiven und Blickwinkel - Grenzen zwischen Modell und Wirklichkeit“.  Miniaturwelten und Modellandschaften sollten dargestellt werden. Die Idee, zwei süße Bananen aus Brasilien als Sprungschanze vor einem mächtigen verschneiten Gebirgszug in den Alpen darzustellen, hat mir sofort gefallen.  Nachdem die Idee geboren war,  ging es daran die entsprechenden Utensilien zu beschaffen.  Für die Skifahrer wurde ich bei den  Modelleisenbahnern fündig.  Eine verschneite Berglandschaft habe ich in einem älteren Urlaubsbild  entdeckt. Damit konnte es dann losgehen. Der Esszimmertisch wurde zum Fotostudio  umfunktioniert und es begannen  die Probleme. Wie die Bananen fixieren, wie das Anlaufen derselben verhindern, wie die Skiläufer befestigen und ganz besonders, wie den Skispringer optimal ausrichten und ruhig ins Bild bringen? Aber nach einigen misslungenen Versuchen ist mir dann die gewünschte Bildeinstellung gelungen und das Ergebnis ist so, wie ich es mir bei meiner ursprünglichen Idee vorgestellt habe. Gerhard Keppler - Januar 2018
  Canon EOS 60D, 34mm (KB), f/29; 1/125c., ISO 160
  Das Foto wurde in der schon fast hinter den Bergen der Haardt versinkenden Abendsonne im Gegenlicht geschossen. Die römische Weinkelter bei Ungstein nahe Bad Dürkheim in der Pfalz lag in einem fantastischen Licht. Es waren schon einige Aufnahmen im „Kasten“ doch mir war klar - es fehlt etwas. Da lief das Paar mit dem Hund ins Bild. So, jetzt noch im richtigen Licht „erwischen“, dann ist es gut. Einige Minuten später war die Sonne hinter den Bergen verschwunden.
  Ich habe die doch sehr geschlossene Blende und die damit verbundene Beugungsunschärfe und lange Verschlusszeit in Kauf genommen, um diese Stimmung zu erzeugen. Das mediterrane Umfeld trug das Seine dazu bei.
  Der Blick führt, auf dem Weg der von beiden Seiten durch niedrige römische Mauerreste begrenzt ist, ins Bild über das lichtdurchflutete Feld bis zur Sonne, die sich von ihrer besten Seite zeigt. Das Gegenlicht erzeugt schöne Effekte, vor allem in den Haaren der bei den Personen und den Glanzlichtern auf der Mauer. Dazu steht im Gegensatz der Schatten eines Baumes in der Mitte des Weges, der uns durch seine Linienführung zum rechten unteren Bildrand wieder aus dem Bild herausführt.
  Die Stromleitung über dem Feld hätte man „wegstempeln“ können, aber sie liegt so schön in der Sonne und bringt uns wieder aus der Römerzeit in die Gegenwart zurück. Andreas Skrenty - Dezember 2017
  Canon EOS 700D, 29mm (KB), f/7,1; 1/3 sec., ISO 200
  Mit dieser Aufnahme ist Andreas Skrenty ein ausdruckstarkes und stimmungsvolles Foto gelungen. Ihm hat besonders gut die schöne nostalgische Einrichtung und die noch originalen Beschriftungen an den Regalwänden gefallen. Der lesende Mann mit der Kappe, der tief in seine Zeitung versunken ist und deshalb den Fotografen nicht bemerkt hat, passt sehr gut in das Ambiente. Er ist auf dem Foto gut platziert und lenkt die Aufmerksamkeit auf sich. Die 3 anderen Personen im Hintergrund belebend das Bild, lenken aber nicht ab.
  Sehr schön sind auch die drei Deckenlampen positioniert. Sie bilden ein Dreieck, was sich hier als Gestaltungsmittel/Bildsprache sehr positiv auswirkt.
  Man könnte fast glauben in einem Pariser Cafe zu sein. Weitere Blickfänge sind die beiden Tassen im Regal und auf dem Tisch, zwischen denen man eine gedankliche Linie ziehen kann, die durch ein Band mit Herzen unterbrochen wird. Der Blumenstrauss rechts bildet einen Ruhepunkt und rundet die Szenerie ab.
  Die Kamera wurde auf einen Stehtisch gelegt, was eine lange Belichtungszeit zuliess. Das Bild wurde mit Lightroom in Schwarz/Weiß umgewandelt. Kontrast und Klarheit wurden erhöht, weiterhin wurde noch geschärft und leicht entrauscht. Ralf Schmitt  November 2017
  Nikon D800, Objektiv 14-24mm , 24mm (KB), f/8; 1,3 sec.
  Das Foto zeigt die Print Media Academy  am Heidelberger Hauptbahnhof zur blauen Stunde.
  Die Mehrfachbelichtung fand in der Kamera statt und ist keine Montage. Dadurch ist dieses Bild ein Unikat. Die Kamera speichert nur das fertige Bild ab und nicht die Einzelaufnahmen bei dieser Technik. Es wurde zwei Langzeitbelichtungen übereinandergelegt. Dabei wurde das Grundmotiv vom Stativ aufgenommen. 
  Anschließend wurde die Brennweite verändert und es erfolgte eine zweite Belichtung aus der Hand. Es wurden mehrere Aufnahmen nach dem Muster erstellt. Teilweise bis zu 6 Belichtungen auf ein Bild. 
  Am Computer wurden die RAW-Daten in Lightroom entwickelt. Dabei wurde mit Farbton, Sättigung, Luminanz, sowie mit der Belichtung ein wenig gespielt.
  In dieser Aufnahme vereinen sich besonders schön einige der bildbestimmenden Gestaltungselemente in der Fotografie, wie Linienführung, Farbkomposition, Spiel mit Schärfe und Unschärfe  sowie Lichtstimmung. Engelbert Pauls - Oktober 2017
  Canon 5D Mark III , 24mm (KB), f/22/6 sec., ISO 1000
  Dieses Foto entstand am 29.08.2017 auf dem Backfischfest in Worms.
  Ich habe bewusst die Volksfest-Atmosphäre mit den Fahrgeschäften ausgesucht um das Thema Mitzieher mit möglichst hoher Dynamik und farbintensiven Motiven umsetzen zu können.
  Bei dem Bild handelt es sich um ein Kettenkarussell das ich durch mitziehen bei voller Fahrt abgelichtet habe. Durch die recht schnelle Bewegung des Objekts und der dafür recht langen Belichtungszeit und Mitziehzeit habe ich den etwas abstrahierten Charakter des Bildes erzielen können. Nach mehreren Versuchen hatte ich dann das gewünschte Bild erzielt.
  Das sich schnell drehende Kettenkarussell steht im Zentrum der Abbildung und die Fahrgäste erscheinen schemenhaft als ob sie durch die Fliehkraft gedehnt werden und vom Zentrum des Karussells nach außen weggeschleudert werden. Die in der rechten Umgebung befindlichen weiteren Einrichtungen werden durch den Mitzieheffekt als farbliche Streifen abgebildet und weisen auf das weitere Geschehen des Festes hin. Margit Klaus - September 2017
  Nikon D800, 19mm (KB), f/6,3/320 sec., ISO 100
  Das Bild wurde an der Atlantikküste im Südwesten Frankreichs im Departement Gironde bei der Ortschaft Grayan-et-l’Hopital in den Abendstunden aufgenommen: Eine menschenleere Strandlandschaft mit Gebäude.
  Durch den tiefen Kamerastandpunkt (ohne Stativ) und die kurze Brennweite wird der Vordergrund sehr stark betont. Seine Dramatik erhält der Vordergrund durch die seitliche Lichtführung der Abendsonne, die auch im Hintergrund bei den Wolken zur Geltung kommt. Der Blick wird entlang der Furchen von den beiden unteren Ecken zu den blauen Wasserlachen geführt und wandert dann von den hellen zu den dunklen Wolken bis zu den Gebäuden vor den Dünen. Dafür sorgt auch die gut ausgewählte Horizontlinie die ebenfalls dort endet. Neben der Dramatik des Vordergrundes wirken die tief hängenden Wolken ebenfalls dramatisch, zumal sich der blaue Himmel wie ein Keil auf die Gebäude zu bewegt.
  Reinhold Knoblauch - August 2017
  Samsung NX30, 29mm (KB), f/4, 1/100 sec., ISO 100, Kamera auf den Tisch aufgelegt, s/w konvertiert in Lightroom
  Mit meinem Fotokollegen Emil war ich in Mannheim unterwegs um einige Fotos zu unserer Fotoaufgabe Juli zu machen. Eines der Themen war „Andere Perspektive“. Die Kamera habe ich auf den Tisch gelegt und mit der Fernbedienung ausgelöst. Fokussiert habe ich auf die Tasse, um eine Tiefenwirkung zu erzielen. Die Tasse spiegelt sich auf dem schwarzen Glastisch. Auf ihr ist auch eine leichte Spiegelung zu erkennen. Im Hintergrund sind Personen mit Einkaufstüten zu sehen. Teile der gegenüberliegenden Häuserfront sind auch auf dem Tisch abgebildet. Eine Diagonale zieht sich vom linken Tischrand über die Tasse zum Stuhl. Die zwei hellen Balken am linken Bildrand öffnen das Foto nach rechts. Anja Bender - Juli 2017
  Sony Alpha 7 II mit Sony SEL 28-70mm; 52mm (KB), f/7,1, 1/200 sec., ISO 400, ohne Stativ. S/W-Bearbeitung in Lightroom
  Das Bild entstand auf dem ehemaligen Betriebsgelände des Nähmaschinenherstellers Pfaff in Kaiserslautern. Nach Managementfehlern und mehrerer Eigentümerwechsel fand nach 150 Jahren Erfolgsgeschichte die Produktion 2009 jedoch ein jähes Ende und das einst für Kaiserslautern so bedeutende Industrieunternehmen wurde eine Industriebrache.
  Das gezeigte Rohr liegt in einer der vielen Hallen des aufgegebenen Betriebsgeländes. Kamera und Objekt befinden sich annähernd auf gleicher Höhe. Die Schärfentiefe erstreckt sich über die Bildmitte, ein überdimensionierter Flansch reckt sich dem Betrachter entgegen. Der Rest des langen Rohres verliert sich in der Unschärfe, es mündet an der hinteren Wand des Raumes, die gegenläufige Querstreifen aufweist. Das Bild erhält dadurch eine sehr schöne räumliche Tiefe. Der Blick gleitet entlang dem hellen Hauptrohr, flankiert von den dunklen Rohranschlüssen und wieder zurück in die Öffnung des Hauptrohres, das halb angeschnitten ist und uns auf Grund eines Lichteinfalles einen kleinen Einblick in sein Inneres gewährt.
  Dieser wiederum regt unsere Phantasie an, denn was die 3 kleinen „Zuckerhütchen“ mit ihren Spitzlichtern darstellen, bleibt wohl ein Geheimnis. Engelbert Pauls - Juni 2017
  Canon EOS 5D Mark III mit Canon EF 24-105 IS-STM f3,5-5,6; 45mm (KB), f/8, 1/30 sec., ISO 100, ohne Stativ
  Bunt ist die Welt und alles dreht sich bzw. ist in Bewegung. Das muss unserem Mitglied Engelbert  Pauls wohl durch den Kopf gegangen sein, als er dieses Motiv im August 2016 auf dem Wormser Backfischfest sah.
  In der Tat sehen wir eine Fülle von Farben und allerlei Lichtspuren, die eine Drehbewegung darstellen und sehr viel Dynamik in das Geschehen einbringen.
  Gleichzeitig gibt es auch einige Ruhepunkte in der linken (Schriftzug), oberen (Horizont mit blauem Nachthimmel) und rechten Bildhälfte (Silhouette), die das Bild einfassen und ihm eine gewisse Stabilität verleihen. Auch der in der Bildmitte relativ scharf abgebildete Lichterkreis trägt dazu bei.
  Das kreative Spiel mit der Schärfe und der Unschärfe erzeugt eine Spannung, die den Betrachter in das Bild hineinzieht. Schön ist auch, dass wir neben der Horizontallinie in der Bildmitte noch eine gedachte Linie von oben links nach unten rechts erkennen können, die der „Lesbarkeit“ des Bildes, entsprechend unseren Lesegewohnheiten, sehr entgegen kommt.
  Bei der Aufnahme ist der Fotograf so vorgegangen, dass er durch mehrere Versuche mit unterschiedlicher Belichtungszeit die Zeit ermittelte, bei der die Lichtspuren den gewünschten Effekt erzielten.
  Das RAW-Bild wurde in Lightroom CC entwickelt und über die Freistellung auf 16:9 zugeschnitten. Weitere Bearbeitungen fanden nicht statt. Andreas Skrenty - Mai 2017
  Canon EOS 700D mit Sigma 10-20mm; 16mm (KB), f/18, 1/30 sec., ISO 160, Belichtungskorrektur -0,7 mit Zeitautomatik
  Das Foto wurde aus einer ungewöhnlichen und außerordentlich extremen Perspektive aufgenommen und zeigt im Hintergrund das Rathaus-Center Ludwigshafen. Erst auf den zweiten Blick erkennt man, dass die Kamera auf dem Boden liegend unterhalb einer Sitzbank positioniert war. Dadurch entstanden durch das Spiel mit Formen und Linien spannende Strukturen.
  Die Löcher der Sitzfläche streben zu einem Fluchtpunkt, aus dem wiederum das Gebäude im Hintergrund erwächst. Schön, dass  die senkrechte Linie mittig durch eine Lochreihe läuft. Weiter Linien laufen gegenläufig, so etwa die Lochreihen rechts des Gebäudes oder die Platten des Bodenbelages.
  Durch die sehr kleine Blendenöffnung an einem extremen Weitwinkel-Objektiv konnte der Vordergrund sehr scharf und der Hintergrund noch ausreichend scharf gehalten werden. Die kühle Farbstimmung entspricht dem Metall der Sitzbank und der Fassade des Gebäudes und wird durch den roten Schriftzug etwas aufgelockert.
  Diese Aufnahme ist ein sehr schönes Beispiel dafür, dass es sich immer wieder lohnt, neue und ungewöhnliche Perspektiven auszuprobieren, selbst für Objekte, die schon unzählige male fotografiert wurden. Margit Klaus - April 2017
  Nikon D800, 400mm. f/5,6, 1/400, ISO 100
  Teleobjektiv 70-200 + Telekonverter, Belichtungskorrektur: -1⅓
  Das Foto wurde im Februar 2016 im Mannheimer Luisenpark am späten Nahmittag aufgenommen. Es wurde ein sehr tiefer Kamerastandpunkt gewählt, damit sich die im Vordergrund aufragenden Wurzeln in geradezu majestätischer Größe zeigen. Farblich ist das Foto harmonisch auf Braun-, Grün- und Grautöne reduziert. 
  Durch den tiefen Stand der Sonne sehen wir ein schönes Gegenlicht, was die Wurzeln sehr plastisch erscheinen lässt. Aufgelockert wird die Szene in diesem Bildteil durch die leuchtenden Gräser und die Spitzlichter auf den Wurzelkappen.
  Im oberen Bildteil wird der Blick auf ein strahlendes Bokeh (japanisch für Unschärfe) gelenkt, das aus tanzenden Reflexionen auf einer Wasserfläche resultiert. An dieser Bildaufteilung sehen wir, dass nicht immer die Drittelregelung die Beste ist, sondern manchmal auch eine Aufteilung in etwa  zwei gleich große Hälften, wenn beide Teile gleich wichtig sind.
  Besonders gelungen ist auch die Lenkung der Blickrichtung. Wir kommen links ins Bild und folgen im unteren Teil der aufsteigenden Linie der Wurzeln, im oberen Teil der zunehmenden Helligkeit der Lichtpunkte. Beide „Linien“ treffen sich rechts nahe der Bildmitte.  Ein „großes“ Foto aus vielen „kleinen“ Details.
  Walter Anstett - März 2017
  Olympus E-M5 Mark II, 14mm. f/8, 1/60, ISO 200
  Diese Landschafts-Aufnahme stammt vom Silbersee im Gebiet der pfälzischen Gemeinde Bobenheim-Roxheim, fotografiert im Januar am frühen Nachmittag.
  Wir sehen eine Baumreihe, die sich im Wasser spiegelt, am oberen Bildrand sind noch Reste einer dünnen Eisschicht zu erkennen. Auf dem Wasser liegt ein Stamm der sich quer über das Bild erstreckt. Die Bildwirkung wird durch verschiedene Gestaltungselementen erzeugt: Zunächst durch die Spiegelung der Bäume, die nicht in ihrer ursprünglichen Form zu sehen sind, sie hängen förmlich an der Eisfläche nach unten. Diese vertikale Linienführung wird durchschnitten durch einen im Wasser liegenden Stamm, der das Bild diagonal in 2 Hälften teilt. 
  Dieser verleiht dem Bild eine starke dreidimensionale Wirkung, der  Stamm scheint im Bild zu schweben und an seinem vorderen Ende aus der Fotografie herauszuragen. Die Linienführung des Stammes verläuft parallel zu den Baumspitzen. Das blaue Dreieck links unten bildet einen Ruhepunkt gegenüber  dem etwas unruhigen Geäst. Die Reduzierung der Farben auf Blau- und Brauntöne trägt ebenfalls zu einer entspannten und ruhigen Stimmung bei. Margit Klaus - Februar 2017
  Kamera: Nikon D800, 14mm. F 7,1, 1/60. ISO 1600,  mit Stativ
  Die Aufnahme entstand in einem Treppenhaus eines städtischen Gebäudes in Ludwigshafen am frühen Abend.
  Die Entscheidung, die Treppe ("nach dem Bauchgefühl", so die Fotografin) von unten aufzunehmen, erweist sich als richtig. Der Bildausschnitt wurde so gewählt, dass die Proportionen nach dem Muster des „Goldene Schnitts“ eine harmonischen Bildaufteilung ergeben. Die Linienführung in Form des Geländers und der Treppe führen uns durch das ganze Bild von oben rechts in einer Spirale zunächst zu linken, dann zum oberen Rand und schließlich wie in einem Strudel in die „Unendlichkeit“ im goldenen Schnittpunkt. Die Lichtstimmung, erzeugt durch die sich verjüngenden Lichterkreuze, unterstützen diese Blickrichtung. Die s/w-Entwicklung wurde in Photoshop CC vorgenommen. Damit konnte die Lichtführung besonders gut herausgehoben werden. Die Szene ist optimal ausgeleuchtet, wir sehen sehr schönen Reflexionen und  keine störenden Überstrahlungen. Abgerundet wird die Aufnahme durch eine dezente Vignettierung, die den Blick aufs Wesentliche lenkt. Eine sehr gelungene Aufnahme! Walter Anstett - Dezember 2016
  Kamera: Nikon COOLPIX P7700, 200mm KB, 1/60, f4. ISO 125
  Zu sehen sind filigrane Strukturen, hervorgerufen durch aufgeplatzten Lack auf einer Metalltür eines Handwerksbetriebes. 
  Ort: nicht mehr bekannt.
  Das langezogene Format vermittelt durch den schmalen Ausschnitt im Zusammenhang mit den feingliedrigen Ausläufern der 3 Hauptflecken den Eindruck dass sich die  Strukturen in eine bestimmte Richtung (von rechts nach links) bewegen. Mit etwas Phantasie lassen sich in der linken Gruppe 2 Vögel erkennen, in der Mitte ein Schwein und rechts ein Stier mit 2 Hörnern, oder ist da noch mehr oder etwas Anderes zu sehen? 
  Solche Aufnahmen sind bestens geeignet, unser 'Kopfkino' in Gang zu setzen.
  Zu beachten ist auch der Farbverlauf von hellgelb rechts unten nach hellblau links oben, ebenfalls eine bildbestimmende Struktur bzw. Textur. Emil Kepert - November 2016
  Foto-Daten:
  Canon EOS 60D, 24mm, f8, 1/40 sec, ISO 500, Belichtung -1.
  Die Bild-Idee: Spannung zwischen verschiedenen Strukturen und Formen mit Hilfe von Schärfe und Unschärfe herausarbeiten.
  Das Motiv:
  Ein Gebilde aus Metallstäben vor dem Eingang der DZ-Bank in Frankfurt Main.
  Bildbearbeitung:
  Photoshop Elements: Modus: Assistent/Kameraeffekte/Rubrik ‚Zoom-Burst-Effekt’.
  Das Hauptmotiv in der Mitte bleibt scharf, die Randbereiche zeigen sich unscharf. Hans Kirsch - Oktober 2016
  Das Bild wurde aufgenommen mit ISO 560, 78 mm, F 5,6 und 1/3 Sek.
  Aufgenommen auf dem Wurstmarkt am Fahrgeschäft "Hot Shot".
  Die Idee Bewegung in der Langzeitbelichtung, malen mit Licht am Nachthimmel.
  Die Insassen erleben eine wahre "Flugtauglichkeitsprüfung", wenn die Kapsel rasant in den Nachthimmel schießt.
  Der freie Fall und das unkontrollierbare Auspendeln tun ein Übriges dazu, um sich wie ein Astronaut zu fühlen. Helmut Benz - September 2016
  „Lichtinstallation im Schaufenster eines italienischen Herrenausstatters in der Düsseldorfer Königsallee mit Spiegelung der gegenüberliegenden Straßenseite.
  Das Foto lebt von der Spannung der Gitterstruktur im Vordergrund mit dem gespiegelten Auto im Hintergrund der Fensterscheibe. Das Auto wird nur durch Lichtreflexionen des oberen Teils angedeutet und lässt so noch Fragen offen, wie z.B. des Typs oder  der Farbe. Durch die Positionierung des Autos in der linken Bildhälfte wirkt das Foto nicht statisch, das Auto kommt in Leserichtung von links und hat den offenen Raum noch vor sich, es entsteht dadurch der Eindruck eines fahrenden Autos, obwohl es scharf abgebildet ist.“ video lightbox jqueryby VisualLightBox.com v6.1

 

In unserer monatlichen Gruppensitzung kann jedes Mitglied ein Bild seiner Wahl zur Besprechung vorstellen. Gemeinsam besprechen wir diese Fotos nach formalen und inhaltlichen Gesichtspunkten, z.B. ob der Bildausschnitt und die Bildkomposition gut gewählt sind, ob die Perspektive die Bildaussage unterstreicht, ob das Zusammenspiel von Schärfe und Unschärfe gut gewählt ist, ob die Kontraste zu stark oder zu schwach sind, ob die Farbsättigung optimal ist, ob das Bild besser in Farbe oder Schwarz/Weiß wirkt, welche Stimmung das Foto vermittelt, ob das Bild eine Geschichte erzählt und vieles mehr.

Von allen eingereichten Fotos wird eines als Bild des Monats ausgewählt und sowohl hier auf der Startseite der Homepage als auch in unserem Newsletter veröffentlicht.

Kommentare dazu können unter info@pentaprisma.de gerne abgegeben werden.